Italien versus Österreich – Gerald Markel vom 25. Sept. 2022

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Wir setzen auf echte, gelebte Solidarität der Mitglieder füreinander. In schwierigen Zeiten müssen wir als Menschen zueinander finden und stehen. Wir schaffen mutig, kraftvoll und vereint unsere Zukunft.


So, jetzt muss ich wieder. Nachdem ich die letzten 9 Tage Arbeit mit Kurzurlaub und Stippvisite des Nachwuchses der Pferdezucht Kornelia Markel in Italien verbracht habe, geht's heute zurück ins Land der Grünen Alleinregierung mit schwarzen Bettvorlegern und Waschlappen.

Das Resumee der letzten Tage ist gemischt wie meine allgemeine Gefühlslage. Italien und speziell die italienische Mentalität ist natürlich wie immer ein Hochgenuss. Da ich einerseits beruflich mit Ihnen zu tun habe und wir andererseits abseits der ausländischen Tourismuszonen unterwegs waren, konnte ich wieder als heimlicher Beobachter den wesentlichsten Unterschied zwischen den Freunden hier und den Mitmenschen daheim bestätigen. 

Die Italiener sind einfach entspannter als wir. Und werden viel schneller zu echten Furien, wenns nicht passt. Ja, ich weiss das mit den Pauschalurteilen ist ein gefährliches Ding, aber ich seh's einfach so. Ich war gestern morgen noch in Mittelitalien, in Cattolica. Auch viele Menschen auf Kurzurlaub, aber hauptsächlich Einheimische. Und eigentlich kann ich mich an keinen einzigen Menschen erinnern, der optisch und akustisch schlecht drauf war. Die älteren Pärchen schlendern händchenhaltend durch die Einkaufsstrasse ( mit erschreckend leeren Geschäften und erschreckend pessimistischen Inhabern und Angestellten wenn man über die ökonomische Lage spricht ).

Die Jungen sind ausgelassen fröhlich ( trotz mindestens genauso idiotischen Massnahmen an den Schulen der letzten zwei Jahre ), bemerkenswert schlanker im Schnitt als in Österreich ( mein SUBJEKTIVER Eindruck) und ich sah in Padua, Montefalco und Cattolica noch die " Banden "  auf Fahrrädern wie in meiner Jugend, die gemeinsam die Freizeit verbringen und die Freiheit weg von Mama und Papa genießen ( hat mich sehr sentimental berührt, da ich realisiert habe , dass ich diesen Anblick seit Jahren in Österreich nicht mehr gesehen habe).

AlLE Italiener, mit denen ich gesprochen habe, sind unheimlich wütend auf die Politik. Speziell die der Union in Brüssel, Ursulafancullo ist ein rotes Tuch hier und ich rate den Freunden auf der anderen Seite des Grabens - die Bessermenschenideologie bringt's besser nicht zur Sprache hier ... Ich persönlich rechne mit einem politischen Erdrutsch heute hier, wenn die Rechten über 60 Prozent kommen  dann hat das unpackbare Weib an der Spitze der Kommission durch ihre unfassbare Drohung an die Italiener mindestens 5 Prozent beigetragen ( und mich wieder daran erinnert , was wir für eine letztklassige Bagage daheim in Politik und Mainstream Medien haben - KEINE negative Reaktion kam in Österreich zu der unfassbaren Aussage , wenn Italiener " falsch " wählen, dann könnte man ja zu Sanktionen wie gegen Ungarn greifen ). 

Die Italiener können es sich nicht leisten aus der EU auszutreten, Sie werden es auch nicht tun. Sie werden ab Montag ein gnadenloses Italia First betreiben, Sie werden sich jeden Schritt abkaufen lassen und ich bin überzeugt dass die Italiener der Dominostein sein werden, der letztlich die linksgrünwoke ideologische Dreckschicht , die sich über die europäische Gesellschaft gelegt hat, wegputzen wird.

Aber zurück zu den Menschen. Es sind schwere Zeiten auch in Italien. Wie ich oben schon geschrieben habe - auch hier ist die ökonomische Lage eine Katastrophe!!  Die Menschen flanieren wie gewohnt in Massen, speziell am Abend bis in die Nacht sind die Innenstädte bummvoll. Aber wenn man genau hinschaut, dann sind die Geschäfte selbst leer oder nur vereinzelt verirren sich Käufer hinein.  Das Gesprächsthema Nummer Eins ist auch hier die Teuerung und speziell die Energiekosten und JEDER Unternehmer mit dem ich sprach, sieht die nächsten zwei Jahre extremst negativ! 

Aber insgesamt, so als Grundstimmung , empfinde ich die Italiener als weitaus entspannter als die Mitmenschen zu Hause. Und daher war es wieder einmal wie ein Kulturschock , gestern Abend bei unserem Zwischenstopp in Triest wieder auf Österreicher zu treffen. Triest ist voll mit den " Unseren ". Die Innenstadt und die Lokale rund um den Canale sind überrannt vom österreichischen Dialekt,  wenn ich Kratzzie höre und " Wos hom denn dei da zum Essn , Ham dei an Fisch ?" - dann gestehe ich - mich entweder auf mein Italienisch für interessierte Anfänger oder gleich auf meinen amerikanischen Englischdialekt bei öffentlich hörbaren Konversationen zurückzuziehen 😉

Aber es ist nicht nur der lautstark/peinliche Auftritt heimischer Touristen im Rudel , der mich in die Realität zurückholt. Es ist nicht nur die erstaunliche Erkenntnis, dass die Österreicher tatsächlich im Schnitt weitaus mehr Kilo auf den Hüften tragen als die Italiener ( vielleicht liegts doch an der Esskultur alles was essbar ist , in Brösel und Panier zu verstecken ). Es ist die Aura.

Eine Gruppe Österreicher strahlt so eine Art Grundunzufriedenheit aus. Ich kann mich auch täuschen , aber ich hab das Gefühl, selbst im Urlaub sind die Österreicher im Grunde ihrer Seele einfach prinzipiell " angfressen " ( Übersetzung für meine deutschen Leser - tendenziell unzufrieden 😉). Ich höre das ( viel zu laute und eigentlich peinlich/künstliche ) Lachen und die Scherze schon, aber sobald die Menschen aus meiner Heimat sich unbeobachtet fühlen, dann kommt so ein prinzipiell negativer Ausdruck ins Gesicht. 

Dann sinken die Mundwinkel wieder nach unten , dann wird das Gesicht düster und der Blick starr. Offensichtlich flüchten die Menschen derzeit regelrecht aus Österreich und nehmen leider - und natürlich erklärbar - ihre negative Stimmung in den Urlaub mit. Sehr schade. Solche Situationen machen mich traurig.  Und ein bisschen schuldbewusst .

Auch ich sollte in diesem Blog - trotz aller täglich hereinprasselnden Horrormeldungen - den Optimismus wieder heben ( auch wenns derzeit echt schwerfällt ). Auch ich muss hier wieder das Lachen und die schönen Dinge des Lebens regelmäßig in Erinnerung rufen und meinen bescheidenen Beitrag erbringen, die Grundstimmung im Land zu heben. Denn ich will nicht mitschuld haben, dass man uns Österreicher im Ausland auf mittlere Entfernung sofort an der negativen Grundstimmung erkennt. 

Carpe diem - Liebe Landsleute. 

Wir lesen uns 

GM 

Ps - Mander s'isch Zeit - Tirol du weisst was zu tun ist heute 

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